Dass es in Deutschland viele Menschen mit Migrationshintergrund gibt, weiß inzwischen jedes Kind. Irgendwo hört man immer wieder mal ein Wort auf Türkisch, oder eins auf Russisch. Aber es gibt neben diesen großen Migrantengruppen auch eine große Zahl von Zuwanderergruppen, die den meisten kaum bekannt sind. Wer in OWL z. B. irgendwo mal irgend jemanden Darbo D'hubo sagen hört, dem sei gesagt: Das ist Aramäisch, die Muttersprache des biblischen Jesus, und von vielen Aramäern, die heute verstreut auf der ganzen Welt leben, und hier bei uns! Und wenn irgendwo Darbo D'hubo gesagt wird, wird wahrscheinlich gerade über Liebe geredet, und über den neuen Kinofilm, der heute in Gütersloh Weltpremiere hatte...
Die IntegrationshelferInnen des MuM-Projektes finden es interessant und wichtig, die Kulturen der verschiedienen Zuwanderergruppen hier in Deutschland immer besser kennen und verstehen zu lernen. Filme wie Darbo D'hubo sind nicht nur wertvolle Sprachdokumentationen, sie bieten auch auf eine unterhaltsame Art Einblicke in fremde Welten, die man sonst nie bekommen würde.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an BAMF-Regionalkoordinator Peter Kalley, der das MuM-Team auf diesen großartigen Film aufmerksam gemacht hat! Oben auf dem Foto: Zwei junge Aramäer, die in dem neuen Film mitgespielt haben, und heute in der Gütersloher Stadthalle die Premiere genossen.
[Mehr über die Darbo-D'hubo-Premiere ist bei meinen anderen Blogs unter den Einträgen Über Gütersloh nach Tur Abdin und Woo Leew licht zu finden.]